Modell des ET 188 701 auf der Drehscheibe Haltepunkt Obstfelderschmiede (Bild: Verein)

1. Rudolstädter Modellbahnclub e.V.

Gestaltungsvarianten für Güterwagen Omm34-Wagen-Bausätzen der Fa. PIKO

Beschriftung in Epoche III

Abb. 1.1 Beschriftung der Seitenflächen

Abb. 1.1 - Beschriftung der Seitenflächen

Bei den preisgünstigen Bausätzen von Güterwagen auf Piko-Basis, die Conrad anbietet, ist es notwendig, die Wagen selbst mit den beiliegenden Nass-Schiebebildern (Retail) zu beschriften. Hier ist am Beispiel eines O-Wagens dargestellt, wie die einzelnen Bezeichnungen an Stirn- und Seitenwänden angeordnet waren.

Abb. 1.2 - Beschriftung der Stirnflächen

Abb. 1.2 - Beschriftung der Stirnflächen

Beladung offener Güterwagen

Zur Beladung offener Güterwagen gibt es viele Möglichkeiten und jeder Modellbahner hat sicherlich seine eigene Technik entwickelt. Auf unserer Clubanlage verkehren zur Zeit O-Wagen mit Kohle-, Sand- und Holzladung. Grundprinzip, gerade im anspruchsvollen Ausstellungsbetrieb, sollte stets sein, die Masse der Ladung so gering wie möglich zu halten. Bei allen drei Varianten wird zunächst ein der Größe des zu beladenden Wagens entsprechendes Stück Styropor zurechtgeschnitten und der Ladung entsprechend behandelt.

 Beladung Wagen

Abb. 2.1 - Beladungsvariante

Beladung Wagen fertiggestellt

Abb. 2.2 - Beladungsvariante fertiggestellt

(1) Schnittholzladung

Kürzere Stämme wurden ebenfalls in O-Wagen transportiert. Dabei wurden die äußeren Stämme als „Ring“ in den Wagen hineingestellt (Abb.2.1.), die inneren lagen dazwischen (Abb.2.2). Auch hier ist die Anfertigung eines Styroporeinsatzes zu empfehlen, auf den dann kurze, gerade Aststückchen (am besten frische Buche) in entsprechender Anordnung geklebt werden.

Natürlich müssen Wagen im Betriebseinsatz dezent gealtert werden. Bilder 3.1. und 3.2. zeigen dies am Beispiel eines Kohlewagens. Feingeriebene schwarze Pastellkreide wird mit einem Pinsel aufgebracht. Danach wird vorsichtig mit einem Tuch darüber gewischt. So setzt sich der „Dreck“ in den Bretterfugen des Wagens ab, was eine besonders plastische Wirkung hat. Ein Überzug mit mattem Klarlack aus der Spraydose oder der Airbrusch-Pistole fixiert alles.

Alterung Wagen

Abb. 3.1 - Alterung des Modells

Alterung Wagen

Abb. 3.2 - fertiggestelltes Modell

(2) Kohleladung

Kohle war das Haupttransportgut der . Diesem sollte auch bei der Gestaltung des Fahrbetriebs entsprochen werden. Kohlewagen waren oftmals sehr voll beladen, die Kohle lag dabei als ein großer Haufen auf dem Wagen. Entsprechend wird der Styropor-Grundkörper zurechtgeschnitten. Einem Anstrich mit schwarzer Acrylfarbe kann dann das Aufleimen des Kohleimitats folgen. Hierzu gibt es wiederum mehrere Varianten. Die unseres Erachtens effektvollste ist die Verwendung gemahlener Holzkohle (gibt es auch von Noch im Handel).

(3) Sandladung

Die Herstellung dieser Ladung erfolgt analog zu der Kohleladung. Zu beachten ist hierbei, dass Sand nur bis zu einer Füllhöhe von ca. 2/3 in den Wagen liegt, um die Verluste durch den Fahrtwind so gering wie möglich zu halten. Sand wird meist in mehreren Haufen verladen, wobei der Schwerpunkt auf den Wagenachsen liegt.